Was kann man schöneres machen als kurz vor Weihnachten noch einmal einen kleinen Urlaub in Österreich zu verbringen? Nichts! Also kurzerhand Kind, Koffer und Kegel gepackt und mit dem Leihwagen auf nach Tirol.

Österreich: Schneegestöber in Tirol

Auf der Zugspitze mit meiner kleinen Familie

Wir wollen Schnee

In Köln gab es den letzten Winter leider nicht so den tollen Schnee und wir wollten diesen unserem Sohn zum ersten mal näher bringen. Daher war Tirol doch eigentlich das perfekte Reiseziel.

Da ich noch Frühschicht hatte, holte mich meine Freundin von der Arbeit ab und wir fuhren die gut 630 km nach Österreich. Die meiste Zeit bin ich gefahren, da ich gerne viel Auto fahre. Unser Sohnemann hat die Fahrt sehr gut überstanden, kaum Gemecker. Es war schon recht spät am Abend als wir endlich an unserer Unterkunft dem Haus Thurner ankamen. Dort hatten wir die oberste Etage komplett für uns alleine. Ein riesiger Flur an den ein TV-Zimmer, zwei Schlafzimmer, Küche, Badezimmer und der WC-Raum angeschlossen waren. Platz für locker 5 Personen. Mega!

Ich kann diese Unterkunft für Familien sehr empfehlen. Hier wird man herzlichst empfangen und behandelt. Zudem gab es immer ein riesiges Frühstück im Frühstücksraum. Des weiteren ist man etwas abgeschieden von allen Straßen etc. So ist es immer sehr ruhig dort, was wir sehr genossen haben.

Tag 1 – Zugspitze

Den ersten Tag wollten wir unbedingt einmal auf die Zugspitze, was wir dann natürlich auch getan haben. Dort gibt es ja auch Schnee. Mit der Gondel ging es auf 2.950m bei -11° C. Es war aber gut auszuhalten, trotz teilweise sehr starkem Wind. Endlich gab es auch etwas Schnee für den Sohnemann zum anfassen. War sehr interessant, bis er merkte, wie kalt das komische, weiße Zeug doch ist 😉

Tag 2 – Schlitten fahren und Innsbruck

Unser Auto war vor der Abreise schon gut gepackt, so dass unser Schlitten kein Platz mehr hatte. Wie gut, dass die Frau Thurner uns kurzerhand einen Schlitten geliehen hat. Danke noch einmal an dieser Stelle dafür! So konnte unser Sohn das erste mal Schlitten fahren. Dazu sind wir dann nach Seefeld gefahren, dort gab es einen schönen Hang zum fahren. Wir fuhren also abwechselnd mit Domenik mehrfach den Berg runter. Anfangs war er noch etwas emotionslos und schaute viel zu den anderen spielenden Kindern, doch mit der Zeit hatte er großen Spaß am Schlitten fahren. Im Anschluss gab es noch gut was zu essen im angrenzenden Restaurant.

Laut Karte war Innsbruck nicht sehr weit von uns entfernt und da soll es ja auch den schönen Christkindl Weihnachtsmarkt geben. Also hat Sohnemann dann den Mittagsschlaf im Auto verbracht, als wir auf dem Weg nach Innsbruck waren. Leider war dann vor Ort mein Kameraakku leer, aber hier habe ich noch ein Foto von der Lokation. Es ist eine wirklich schöne Stadt. Vor allem der Weihnachtsmarkt mit den Schneebergen im Hintergrund sieht schon verdammt gut aus! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Österreich: Schneegestöber in Tirol

 Tag 3 – Hintertuxer Gletscher

Auf der Suche nach einem neuen Platz zum Schlitten fahren sind wir sehr viel rumgefahren. Im Endeffekt landeten wir am Hintertuxer Gletcher. Auch wenn man dort nicht Schlitten fahren kann und wir nicht Ski oder Snowboard fahren wollten, sind wir auf den Gipfel des 3.250m hohen Berg gestiegen. Der Ausblick war so genial! Überall mit Schnee bedeckte Berge. Schon faszinierend für einen Stadtmensch wie mich. Um auch alles auf’s Bild zu bekommen schraubte ich mein 8mm Fisheye Objektiv auf die EOS 550D.

Gegen späten Nachmittag sind wir dann wieder Richtung Obsteig gefahren. Dort angekommen habe ich mich auf die Dunkelheit vorbereitet, denn bei unserer Unterkunft war es so dunkel, dass ich nicht widerstehen konnte und den Sternenhimmel fotografieren musste. Dies machte ich ebenfalls mit dem 8mm Walimex. Nicht das beste Objektiv dafür, aber ich wollte halt viel auf dem Bild haben.

Tag 4 – Hängebrücke bei Holzgau

Schon der letzte Tag. Also wieder die Koffer gepackt, das Auto beladen und ab Richtung Deutschland. Aber wir waren ja nicht in eile. Auf dem Weg machten wir Halt in Holzgau, da ich im Internet diese Hängebrücke gesehen hatte. Trotz meiner Höhenangst wollte ich da unbedingt einmal rüber laufen. Die Brücke ist 200,5m lang und ca. 105m hoch. Um dort hinzukommen muss man allerdings erst einmal einen kleinen Berg erklimmen. Auf dem Weg ist auch das Bild mit den ganzen Bäumen entstanden.

Kurz vor der Brücke konnte man noch ein paar Ruinen betrachen, was wir aber mal ausgelassen haben. Vielmehr interessierte uns die Brücke. Für einen kleinen Obolus wird einem der Weg frei gemacht. Kaum ist man auf der Brücke gewesen, hat man die Schwingungen gespürt. Ich war aber schnell beruhigt, als ich die extrem dickem Stahlseile gesehen habe. So schnell reißen die nicht. In der Mitte der Brücke hatte man einen super Ausblick ins Tal. Am Ende haben wir dann noch ein paar Bilder gemacht und direkt gepostet, denn man hat dort sogar Free Wifi. Kennt man kaum als Kölner. Auf Dem Rückweg kam uns dann eine Reisegruppe entgegen und die Schwankungen wurden heftiger. Machte uns dreien aber nichts aus. Ich fand es viel lustiger den ängstlichen Leuten beim marschieren zuzuschauen.

Fazit

Alles in allem war dies ein super Kurzurlaub und danke an dieser Stelle mal wieder meiner wunderbaren Freundin für die ganze Organisation. Wir hatten neben ein wenig Action auch sehr viel Ruhe, was in meinem Alter so langsam mehr wert ist als Party etc. Würde so einen Urlaub auf jeden Fall noch einmal wiederholen wollen, aber dann möchte ich auch Snowboard fahren.

Wart Ihr auch schon einmal in Österreich und habt dort fotografiert? Zeigt es mir gerne in den Kommentaren.

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