Das übliche Geschwafel: Wieder ein Jahr vorbei, viel Erlebt und so und was bringt die Zukunft…?! In diesem Blogpost möchte ich Euch erzählen, was 2017 so passiert ist und wo ich mit hobscotch im Jahr 2018 hin möchte.

Was war…

Zunächst einmal möchte ich zurück blicken auf das Jahr 2016. In diesem Jahr postete ich jede Woche einen Blogartikel mit meinem Wochenrückblick. Dies nannte ich hobweek. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es dadurch gelegentlich mal etwas stressiger wurde. Ich sah dies als Test an, ob ich mich überhaupt Blogger schimpfen darf. Des weiteren konnte ich dadurch ein wenig an meinen Schreibskills arbeiten. Ich bekam relativ viel positives Feedback dazu. Allerdings entschloss ich mich das „Projekt“ ab 2017 wieder zu beenden, denn es war nicht das, was ich wollte.

2017 war mein Ziel eigentlich die hobweek irgendwie als Video zu verpacken und den Wochenrückblick auf YouTube zu veröffentlichen. Problem dabei war, dass ich mir keinen Plan machte. So lief es bei der hobweek auch, aber so ein Artikel bereitet mir dann nicht so viel Arbeit, wie es ein Video macht. Zumal ich zu diesem Zeitpunkt nur ein lahmes Windows Notebook besaß. Zum schneiden von Videos also eher ungeeignet, auch wenn es funktioniert hat! Also cancelte ich diese Idee wieder, auch wenn ich schon einiges an Videomaterial gesammelt hatte.

Das war mit ein Punkt wieso es 2017 auch relativ ruhig in meinem Blog war. Auf die jeweiligen Artikel möchte ich nicht eingehen, dafür könnt Ihr ja selber mal ein wenig rumklicken. Im letzten Quartal des Jahres fokussierte ich mich immer mehr auf das Thema Video, denn Videos machen mir persönlich am meisten Spaß. Des weiteren schaue ich mir meine eigenen Videos auch recht häufig an, was bei meinen Fotos fast nie der Fall war. Daher gab es auch 2017 kaum Fotos. Wenn es welche gab, wurden diese meistens mit dem Smartphone erstellt und auf Instagram veröffentlicht.

YouTube

Mein guter Kollege Marcel pushte mich auch ein wenig, was das Thema Video anging, denn er hatte auch Bock Videos zu produzieren. Also starteten wir den YouTube Kanal Scotch & Juice. Der Name ist eine Anlehnung an Scott & Hutch. In unseren Videos soll alles locker vonstatten gehen, dazu viel Witz und eine kleine Priese Ernsthaftigkeit. Ein paar Videos haben wir sogar schon online. Noch haben wir kein bestimmtes Ziel, also schauen wir mal was 2018 bringt.

Im letzten Quartal 2017 beschäftigte ich mich zum Leid meiner Freundin sehr viel mit dem Thema Videoproduktion und YouTube im allgemeinen. Ich kam mir selber ein bisschen komisch dabei vor – Ein 34 Jahre alter Mann möchte nun YouTuber sein/werden. Meinen Kanal habe ich ja schon seit 2009, jedoch nie konstant etwas hochgeladen. In den ganzen Jahren kamen gerade einmal 7 oder 8 Abonnenten zusammen. Erst als ich überall etwas optimierte, weitere Videos hochgeladen und auch im Real Life etwas Werbung für mich machte, schnellte die Zahl der Abos auf nun über 100. Die View Zahlen gingen dabei natürlich auch hoch. Und auch wenn es damals vielleicht kein guter Zeitpunkt war, monetisierte ich fast alle meine Videos. Nötig habe ich es zwar nicht, aber wieso sollte ich diese Funktion nicht nutzen? Wenn etwas dabei rauskommt, ist es doch eine feine Sache! Dieses Geld kann ich dann prima in neues Equipment investieren.

hobscotch 2017/2018 - Was war, was wird

Pop Shove It mit dem Snowskate

Aus Fehlern lernen

Fehler machte ich viele, was YouTube angeht. So lud ich mal an einem Tag gleich 3 Videos hoch oder ich nutzte die falschen Tags für Videos. Auch was die Headline anging war ich viel zu vorsichtig. Und Funktionen wie Abspann und Endcards nutzte ich überhaupt nicht. Fertige Videos packte ich dann immer nur in einen Blogartikel und das war es dann. Heutzutage kommuniziere ich viel mehr, wenn ein Video fertig ist. So schrieb ich z.B. zu meinem China Light Festival Video den Kölner Zoo an. Nun verstehe ich auch, wenn viele sagen, dass nach dem Video erst die eigentlich Arbeit beginnt. Klar, für YouTuber die bereits eine menge Abonnenten haben, müssen sowas nicht tun, aber soweit muss man erst einmal kommen.

Es war für mich auch immer seltsam in seine eigene Kamera zu sprechen. Dies mache ich auch heutzutage selten, muss sich aber ändern! Man möchte seinen Zuschauern ja auch etwas erzählen und nicht nur Bilder und Musik präsentieren. Deswegen besorgte ich mir auch das Rode smartLav+ Mikrofon um mehr Stimme in meine Videos zu bekommen.

Ein weiterer Fehler war die Auswahl meiner Musik wenn es um die Monetarisierung ging. An für sich denke ich, dass meine Musikauswahl immer sehr passend zum Video ist. Nur wenn man das Ganze dann monetarisieren möchte, sollte man die Copyrightrechte beachten. So sind einige meiner Videos zwar monetarisiert, jedoch gehen die Einnahmen nicht an mich. Finde ich auch gar nicht verkehrt! Jedoch möchte ich schon, dass das Geld zu mir kommt und ich entscheiden kann, was damit passiert. Deshalb entschied ich mich auch nach vielen Monaten der Überlegung den Dienst von Epidemic Sound in Anspruch zu nehmen. Hier bekomme ich eine echt gute Auswahl an Musik für meine Videoproduktionen und kann diese für monetarisierte Videos nutzen. Es beruhigt mich nun ungemein, dass ich nicht mehr drauf achten muss, ob ich dieses Musikstück nun nutzen kann oder nicht.

Einer meiner größten Fehler ist, zu sehr darüber nachzudenken, was andere über mich denken könnten. „Guck mal, der rennt auf der Straße rum und spricht in seine eigene Kamera.“ Das kennen wohl die meisten Vlogger. Aber man muss das einfach ausschalten. Egal was andere denken!
Mal ein kleines Beispiel: Auf der Essen Motor Show 2016 traf ich zufällig Jonas Peters (Erster Kameramann bei JP Performance). Wir quatschten ein wenig über Kamerastuff, Aufnahme und Stabilizer. Wir beide waren auf der Messe zum filmen, ohne Stabilizier oder Ähnliches. Er verriet mir, wie er das macht und ich setzte dies sofort in die Tat um. Meine Kamerafahrten machte ich mit ganzem Körpereinsatz. Meine Bewegungen sahen für Aussenstehende wohl sehr verwirrend aus, denn viele schauten mich irgendwie komisch an. Fotografen kennen das vielleicht auch – Ihr begebt euch in eine nicht normale Position um einen guten Shot zu bekommen. Wie oft lag ich schon auf dem Boden, nur um ein geiles Bild aus der Froschperspektive zu bekommen. Und da sind wir wieder beim Thema: Es sieht komisch aus, bringt aber viel! So ist es dann auch, wenn Ihr zu eurer Kamera sprecht. Ja, alles nicht normal, aber für das fertige Produkt dann doch sehr wichtig! Also sich einfach mal was trauen! Alles Andere muss einfach egal sein!!

Meine Videos müssen anders werden!

Dieser Satz hat sich in meinen Kopf eingebrannt. Und deshalb machte ich bei meinem Video der Essen Motor Show 2017 auch mal alles anders als sonst. Ein paar kleine Ideen verwirklichte ich in diesem Video. Ich schnitt Cutscenes mit rein, sprach öfter mal in die Kamera und schnappte mir mal wieder ein bekanntes Gesicht. Am Schnitt habe ich nicht viel geändert, an den Videoüberblendungen dann schon. Es sollte alles etwas flüssiger aussehen, aber nicht überladen mit Effekten sein. Das Ergebnis finde ich sehr gut geworden, auch wenn es noch weit weg von perfekt ist. Also perfekt in meinen Augen!

YouTube, viele verbinden damit komisch redende Menschen die nach Klicks, Daumen hoch und Abos betteln und eine Followerschaft von 14 jährigen Teenagern haben. Mag ja alles sein, aber viele sind damit auch sehr erfolgreich. Und wer am Schluss meine Videos schaut, ist doch egal, Hauptsache sie gefallen der Person! Man soll ja seine Zielgruppe kennen, ich machte mir darüber aber nie Gedanken. Mache ich auch heute nicht, denn ich sehe mich selber als meine Zielgruppe. Ich mache es so, wie ich es für richtig halte und es mir gefällt! Scheint auch zu funktionieren, denn laut Analytics ist meine Zielgruppe in meinem Alter und überwiegend männlich. Passt!

Was wird…

Wie Ihr euch das nun sicher denken könnt, ziele ich 2018 auf YouTube. D.h. konkret, dass ich konstant Videos hochladen möchte. Ein Intervall dafür habe ich zwar noch nicht gefunden, aber dies kommt noch mit der Zeit. Habe ja noch Familie und einen Job im Schichtdienst.

Der Inhalt soll interessant sein und ich möchte meine Zuschauer mit einbinden. Also alles was einen guten YouTuber ausmacht. Es sollen keine reinen „Musikvideos“ mehr werden. Ich werde in meinen Videos präsenter sein und auch andere Menschen möchte ich mit einbinden. Ideen habe ich genug gesammelt über die Jahre.

Meine Ziele für 2018

Mein wichtigstes Ziel sind meine Videos. Die Qualität muss sich verbessern! Viele Videos, welche ich nachstabilisiert habe, sehen dann nicht mehr so schön aus, wenn sie wobbeln. Auch fehlt ein roter Faden und ich spreche zu wenig in die Kamera. Also muss ich an der Qualitätsschraube drehen!

Die 100 Abonnenten konnte ich 2017 ja schon erreichen, also heißt das nächste Ziel 1.000 Abonnenten.

Dazu möchte ich dann mindestens 1 Video im Monat hochladen. Klingt sehr wenig, ist es auch. Aber wie schon erwähnt, wird sich noch zeigen, wie oft ich Videos produzieren und hochladen kann. Ein schönes und auch machbares Ziel wäre 1 Video alle 2 Wochen.

99% meiner Videos mache ich komplett alleine. Das klappt für mich immer ganz gut, denn ich kann mich ausleben wie ich will. Keiner gibt mir etwas vor. Kann gut, kann aber auch schlecht sein. Daher möchte ich mehr Menschen, eventuell auch andere YouTuber in meine Videos einbinden. Stichwort Kooperation. Mal schauen was sich hier alles verwirklichen lässt. Es wird sich auch hoffentlich mal jemanden finden, der für mich die Kameraarbeit erledigt und ich mich mehr auf das Kernthema fokussieren kann.

Als Kölner zeige ich viel zu wenig von Köln. In Zukunft möchte ich auch in meinen Videos mehr von Köln zeigen, denn die schönste Stadt Deutschlands hat eine ganze Menge zu bieten!

Wie geil wäre es bitte, wenn ich mal einen selber Porsche 911 fahren könnte? In 2018 möchte ich das endlich mal erleben, egal wie. Es muss einfach klappen 😉 Vor gut 19 Monaten äußerte ich diesen Wunsch schon bei der Instagram Challenge von Anne Häusler.

Als Fan von Tattoos möchte ich gerne noch mehr haben! Bisher habe ich nur meinen Cologne-Schriftzug auf meinem linken Unterarm. Das ist mir zu wenig, also möchte ich 2018 mindestens ein weiteres Tattoo haben!

Schlussworte

Ja, das sind dann wohl meine Ziele für 2018. Dies hat aber nichts mit guten Vorsätzen oder so zu tun. Von so etwas halte ich nichts. Wenn man etwas ändern möchte, kann man das zu jedem Zeitpunkt tun!

Also schaut doch mal bei meinem YouTube Kanal vorbei, denn er wird bei mir 2018 stark in den Fokus rücken.

Habt Ihr euch Ziele für 2018 gesetzt? Schreibt sie doch gerne mal in die Kommentare!

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