Schon immer hab ich von einem Tattoo geträumt, jedoch hab ich mir nie eins stechen lassen. Entweder hatte ich kein Geld oder der Gedanke an ein Tattoo versteckte sich in der hintersten Ecke meines Gehirns, so dass ich gar nicht mehr daran dachte. Tattoos haben mich schon als kleiner Junge fasziniert, vor allem die Old-School-Tattoos von meinem Opa. Er hatte auf der Aussenseite seines linken Unterarms eine nackte Frau und auf dem rechten Oberarm ein Pfeil durch ein Herz mit dem Namen meiner Oma – ein echter Liebesbeweis.

Mein Arm vor'm stechen.

Mein Arm vor’m stechen.

Marshall bei der Arbeit.

Marshall bei der Arbeit.

Als ich den Sender DMAX für mich entdeckte, gab es auf einmal einige Tattoo-Serien im TV und ich verfolgte mit großer Aufmerksamkeit die Folgen von „Tattoo – Berlin sticht zu“. Das hat meine Freundin natürlich mitbekommen. Es war ein paar Wochen vor meinem 26. Geburtstag und meine Freundin überraschte mich mit einem Tattoo-Termin in Berlin, Prenzlauer Berg, welcher auf den 13. April verlegt wurde. Wir flogen also nach Berlin. Im Studio warteten wir kurz auf Marshall, der schon eine Vorlage entworfen hatte. Eigentlich wollte ich eine Frakturschrift, jedoch hab ich mich nach einer Bedenkzeit für seine Vorlage mit ein paar kleinen Änderungen entschieden. Marshall bereitet also schonmal alles vor und ich ging mit meiner Freundin ne Currywurst essen, inkl. Redbull. Gestärkt ging es dann zum Stechen.

Outlines fertig.

Outlines fertig.

Marshall fing in der Mitte meines Unterarms an und arbeitete sich weiter nach Aussen. Der Schmerz war mir neu, aber ertragbar, auch wenn es an einigen Stellen schonmal recht “zwickte”. Als die Outline und Schatten fertig waren, gönnte sich Marshall erstmal was zu Essen, während ich seine Büchersammlung studierte und dabei Everlast hörte. Dann ließen wir uns noch von Marshall die wunderbar gestaltete Tiki-Bar zeigen. Hab leider keine Bilder gemacht. Im Anschluss wurde dann noch der Schrifteffekt gestrochen, welcher durch die kleineren, nebeneinander angeordneten Nadeln viel angenehmer war. Das Ganze wurde dann noch schön sauber gemacht, mit einem Schnappschuß verewigt und in Folie verpackt. Natürlich hatten wir es schön heiß mit viel Sonne 😉

Das Ergebnis.

Das Ergebnis.

Nach einem Magnum-Eis verabschiedeten wir uns. Ich hatte eine echt schöne Zeit im Studio von Classic Tattoo Berlin am Prenzlauer Berg. Das Tattoo war schnell fertig und ich habe Marshall, ein echt korrekter Zeitgenosse, mal persönlich kennen gelernt.

Ich danke meiner Freundin für das Tattoo und die schönen Stunden in Berlin. Und natürlich auch Marshall von Classic Tattoo BerlinZum frischen Lutz„.

Marshall an me.

Marshall an me.

  • Das sieht ja mal richtig gut aus.

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